Metabolic Apfel

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mein auftrag

Ich stelle mich zur Verfügung, das Metabolic Balance Programm zu testen. Mein Auftrag ist es, herauszufinden, ob und wie die ganzheitliche Ernährung mit dem Arbeits-, Wochenend-, Ferien-Alltag Einklang findet und dokumentiere ausserdem, wie gut es mir persönlich gelingt, streng und diszipliniert den vorgegebenen Plan einzuhalten. Schliesslich würde ich es auch gerne sehen, wenn ein paar Kilos purzeln. Deshalb drücke ich mir die Daumen, dass ich meine inneren Schweinehunde überwinde. Der erste Schritt ist ja schon mal getan.

der auftraggeber

In Zusammenarbeit mit Erika Baumann, meiner persönlichen Ernährungsberaterin darf ich nun dieses spannende und herausfordernde (Blog-)Projekt starten. Erika Baumann ist selbständige Ernährungsberaterin mit Sitz in Meggen (LU) und Zufikon (AG). Sie hat bereits viel Erfahrung zum Thema ganzheitliche Ernährung. Auf ihrer Webseite oder auf Facebook könnt ihr euch einlesen und werdet sicherlich auf interessante Berichte stossen.

metabolic balance – ganzheitliche ernährung

Man ist, was man isst

In diesem Blogprojekt setze ich mich mit dem Metabolic Balance Programm auseinander und lasse euch teilhaben an meinen Erfolgen oder Misserfolgen. Ich bin sicher, dass ich hier viel dazulernen kann. Sei es zum Thema selber oder auch über mich. Ich werde euch während den einzelnen Phasen immer wieder updaten und dokumentieren, wie es gerade um mich steht.

Bitte beachtet: Das Programm ist auf mich persönlich abgestimmt, also mein Gewicht, meine Masse und mein Blut. Ihr könnt also nicht einfach dasselbe machen wie ich und das gleiche Ergebnis erzielen.

Phase 1 Reis

phase 1 | entgiften & entschlacken

11. Oktober 2017

Den ersten wichtigen Schritt zu einer ausgewogenen Ernährung habe ich mit dem Glaubersalz getan. Das Glaubersalz soll entschlacken und entgiften und die Basis für einen guten Ernährungsumstellungsstart geben. Es mundete mir nicht sonderlich, aber das tut Tequila auch nicht, und als Shot brachte ich das Salz ganz gut runter. Das war der schöne Teil des Glaubersalzes. Der schlechte Teil kam später, als mir wortwörtlich schlecht wurde. Denn nur wenige Stunden nach der Einnahme rebellierte mein Magen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen #kopfkino
Trotzdem schien es funktioniert zu haben, denn es putzte mich am Abend eindeutig durch.

Soweit so gut. Den ganzen Tag über habe ich mich mit Obst eingedeckt. Am zweiten Tag gab es drei Portionen Reis mit Apfelmus (natürlich selbstgemacht). Ich bin froh, dass diese Phase vorbei ist. Ich mag Abwechslung in meinem Teller. Auf zu Phase zwei…

Mango

phase 2 | strenge umstellung

20. Oktober 2017

Der nächste Part ist eine strenge und anstrengende Zeit. In dieser Zeit darf ich wirklich gar nichts naschen und muss mich selber zusammenreissen. Das ist gar nicht so einfach. Denn nach 4 Stunden habe ich richtigen Hunger. Oder meine ich das nur?
Mein Alltag ist nicht sehr für das „Warten“ geeignet, denn mein Tagesablauf schreibt mir eigentlich vor, wann gegessen wird. Später bleibt meist nur kurz Zeit, meine mitgebrachte Portion zu essen und der Genuss bleibt oft leider aus.

Dafür habe ich viele neue Gerichte kennengelernt und herausgefunden, wie ich Abwechslung in meine Menüs bringe. Ich probiere viel mehr aus und traue mich, in den Lebensmittelläden, einmal etwas einzupacken, das ich bisher noch nicht kannte und wecke damit noch mehr meine Lust und meinen Spass am Kochen.

Für mich ist es eine sehr gewöhnungsbedürftige und anstrengende Phase, weil ich in Gedanken oft nur bei meiner nächsten Malzeit bin und mir Zeitfenster schaffe, um meine Portionen vorzubereiten.

Mal sehen wie’s weitergeht…

1. November 2017

Es geht vorwärts. In den ersten zwei Wochen habe ich bereits um Hüften, Bauch und Oberschenkel je fast 2 Zentimeter verloren. YES! Es hat sich also mehr als gelohnt und das motiviert mich sehr. Nach meinen Anfangsschwierigkeiten und damit meine ich das Durchhalten der Zeiten und das nicht-Naschen-dürfen werde ich mit zufrieden stellenden Ergebnissen belohnt.

Noch immer ist es jeweils Mittags immer etwas schwierig, sich an die Zeiten halten zu können, jedoch findet man einen Weg, wenn man möchte. Manchmal kann ich auch ein wenig „bschisse“ und nur vier statt fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten machen. Ist natürlich alles mit meiner Ernährungsberaterin Erika Baumann abgesprochen.

Was ich wirklich sehr schätze, ist ihr ehrliches Interesse an meinem Erfolg. Sie ist für mich da und fragt mich alle paar Tage interessiert nach, wie ich mich fühle und wie es mir geht. Ich fühlte mich seit unserer ersten Sitzung gut aufgehoben und ernst genommen. Sie gibt einem das Gefühl, dass man alles schaffen kann, wenn man nur möchte und dass es das Wichtigste ist, dass ich mich wohl fühle. Und so fühle ich mich momentan. Sehr wohl. Ich kann Erika Baumann’s Metabolic Balance wärmstens für diejenigen empfehlen, denen eine persönliche und vertrauensvolle Beratung wichtig ist.

Die zweite Phase dauert so lange, bis ich meine Wunschmasse erreicht habe. Die sind natürlich geheim. Dennoch werde ich euch weiterhin über meine Erfolge berichten und fleissig Bilder von meinen leckeren Menüs posten.

14. November 2017

Kleines Fazit zur strengen Phase: Es ist wirklich eindrücklich, wie gut diese Methode funktioniert. Wenn man wirklich um jeden Preis Gewicht verlieren und sich gesund ernähren will dann kann ich Metabolic Balance sehr empfehlen.

Ich bin mit mir und meiner Ernährung zufrieden, fühle mich fit und voller Energie. Erika Baumann hat mir immer gesagt: „Das wichtigste ist, dass du dich wohl fühlst und du dich nicht gestresst fühlst durch diese Umstellung.“

Am Anfang fiel mir das schwer, heute bin ich überzeugt, dass das der Schlüssel zu einem gesunden Leben ist. Auch wenn man zwischendurch eine kleine Schoggi (natürlich schwarz) nascht.

phase 3 | lockere umstellung

14. November 2017

Auf zur dritten Phase. Für die dritte Phase habe ich von Erika Baumann bereits mehrere leckere Rezepte erhalten, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Vor allem die Roggenvollkornpizza oder der Bratapfelauflauf gelüstet mir sehr. In der dritten Phase ist es wichtig, dass ich gut auf meinen Körper – also mein Hungergefühl – höre und sollte nur so viel essen, bis ich das Sattgefühl habe. Da darf ich ein wenig ausprobieren. Ich freue mich auf die gelockerte Phase und hoffe natürlich, dass ich meine Masse beibehalte.

25. November 2017

Seit ein paar Tagen bin ich nun in der lockeren Umstellung unterwegs und darf ein wenig ausprobieren. Nach den anderen Phasen ist es eine willkommene Abwechslung und meine Teller füllen sich leicht. Auch der Kühlschrank wirkt wieder farbenfroher und es geht mir wirklich gut. Ich merke, wie ich viel besser auf mein Hungergefühl höre und ohne schlechtes Gewissen meinen nicht-ganz-aufgegessenen Teller stehen lasse, wenn ich satt bin.

phase 4 | erhaltung

15. Dezember 2017

So da bin ich nun angekommen. Für die Erhaltungsphase habe ich von einer lieben Freundin schon zu beginn meiner Metabolic Karriere ein Rezeptbuch bekommen, aus dem ich jetzt endlich die tollsten Rezepte ausprobieren darf.

20. Dezember 2017

Für die kommenden Festtage werde ich wohl ein bis drei zusätzliche Schlemmertage einplanen (müssen). Ich achte darauf, dass ich besonders viel Wasser trinke, mein Bauch wird es mir danken. Trotzdem möchte ich natürlich erstens nicht auf die vielen Köstlichkeiten verzichten und zweitens meiner lieben Familie keine Spezialwünsche zumuten. Es ist sonst schon stressig genug. Deshalb meine Lieben, melde ich mich im neuen Jahr wieder.

19. Januar 2018

Hallo zusammen. Na? Festtage gut überstanden? Es war also gar nicht mal sooo schwierig, sich auch an Weihnachten und zu Neujahr einigermassen gesund zu halten. Nichtsdestotrotz durfte es das ein oder andere Schlemmermaul mehr sein, das gebe ich zu. Ich hoffe, ich muss nun nicht wieder von vorn beginnen… Nein nein, so schlimm bin ich nun auch nicht dran. Ich kann einfach mit meiner lockeren Umstellung weitermachen und sehen, ob ich mein Gewicht halten kann oder nicht. Es fühlt sich jedenfalls gut an, wenn man weiss, wie man es anstellen muss, um sich aktiv gesund zu ernähren.

fazit

7. März 2018

Ein solches Projekt abzuschliessen ist eigentlich nicht so richtig möglich, weil man ja mit dem Metabolic Balance Programm seine Ernährung ganzheitlich und ganzzeitlich umstellt. Nun, ich habe das über mehrere Monate gemacht und muss zugeben, dass sich der Aufwand – vor allem wenn man ein bestimmtes Ziel im Visier hat – lohnt. Mit dem Programm weiss ich nun viel mehr über meinen Körper. Was mir gut tut, welche Nahrungsmittel mich müde oder aber auch fit machen. Ich habe viele neue Lebensmittel kennengelernt und Rezepte ausprobiert, die ich vorher nicht mal angeguckt hätte. Das alles empfinde ich als persönliche Bereicherung meines Horizontes. Es ist ein tolles Gefühl, mit kleinen Änderungen seinen Körper und damit die Vitalität aber auch das Gewicht in die eigene Kontrolle zu bringen.

Ich persönlich darf zufrieden sein mit mir und meinem Körper(gewicht). Auch eine Erkenntnis, die ich aus dem Programm gewonnen habe. Mit mir selber zufrieden zu sein. Ich nehme viele neue Lebensmittel und Ideen mit in meine alltägliche Küche. Wenn ich Lust habe, mich gesund zu ernähren, dann weiss ich nun, worauf ich achten muss und wo ich tolle Rezepte finde. Aber wenn ich Lust auf einen Big Mac habe, dann geniesse ich ihn und bereue nichts.

In einem Buch, das ich gerade erst gelesen habe, wird genau das Gegenteil von dem Geschrieben, was ich hier mit diesem Projekt ausprobiert habe. „Einen Scheiss muss ich“ von Sean Brummel. In diesem Buch geht es unter anderem auch um Ernährung und es wird darin beschrieben, dass unser Körper uns schon sagt, worauf man Lust hat und worauf nicht. Sean beschreibt dann die verschiedenen Ernährungstypen und es findet sich unter den bekannten wie Veganer und Vegetarier auch den (wahrscheinlich selbst erfundenen) Flexitarier. Wie der Name verrät, ist man bei diesem Ernährungstyp flexibel und ernährt sich nach Lust und Laune. Also mal vegan, mal vegetarisch, mal nicht, mal gesund, mal ungesund. Er nennt dies die somatische Intelligenz. Dieser Ausdruck hat mir gefallen und danach möchte ich mich gerne richten. Ich bin davon überzeugt, dass das richtige Mittelmass von allem dazu beiträgt, dass ich mich wohl und vor allem glücklich fühle.

Ich bedanke mich als erstes ganz herzlich bei Erika Baumann, meiner Ernährungsberaterin, die mich in das Leben der ganzheitlichen Ernährung begleitet und unterstützt hat, bei Sean Brummel oder besser gesagt seinem Buch, das mich ein wenig schmunzeln liess über die heutigen Ansichten der Ernährungsumstellung und dem immer-etwas-verändern-wollen und nicht zuletzt auch Caroline Kebekus, die mit ihrem „Alpha Pussy“ Programm echt absolut ins Schwarze trifft und hoffentlich uns alle ein bisschen wachrüttelt.

Zitat von Erika Baumann: Das Wichtigste ist immer, dass du dich wohl fühlst. 

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